Thementage

Die zahl­rei­chen Veran­­­­stal­ter, die sich jähr­­lich an der bundes­weiten Akti­­­ons­woche betei­­­ligen, bilden die beträcht­liche Band­­­breite des bürger­­­schaft­­­li­chen Enga­­­ge­­­ments in Deutsch­­­­land ab. Seit 2011 hebt die Akti­ons­woche drei inhalt­liche Schwer­punkte aus der großen Band­breite des Enga­ge­ments hervor. An spezi­ellen Themen­tagen werden diese Enga­ge­ment­be­reiche in all ihren Aspekten beleuchtet und disku­tiert.

Die Thementage 2016

Gesundheit und Prävention am 19. September 2016

Der ganz überwiegende Teil aller Krankheitsereignisse wird über ein „hidden health care system“ durch von Engagement getragene individuelle Selbsthilfe und durch Familien- und Nachbarschaftshilfe aufgefangen. Auch Pflegebedürftige leben in der Regel nicht im Heim, sondern zu Hause. Maßnahmen zur Krankheitsbewältigung und zur Gesunderhaltung finden ständig im Alltagsleben der Menschen statt. Neben den Familien ist das Engagement hier ein zentraler Akteur.

Das neue Präventionsgesetz, das der Deutsche Bundestag im Juni 2015 beschlossen hat und das 2016 in Kraft treten wird, vollzieht die grundlegende Neuausrichtung auf eine moderne Präventionspolitik.

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Unternehmensengagement für Arbeit und Integration am 21. September 2016

Unternehmen haben zur Unterstützung und Integration von Flüchtlingen bereits viel entwickelt: Schaffung von Praktikumsplätzen und Bildungsmaßnahmen, Hilfe durch Know-How, Einsatz von Volunteers aus der Belegschaft, Paten- und Mentoreninitiativen, technische und materielle Unterstützung und vieles mehr. Solche strategische Orientierung wirkt über spontanes Unternehmensengagement hinaus und ist ein zentraler Beitrag zur dauerhaften gesellschaftlichen Integration der nach Deutschland gekommenen Menschen.

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Migration und Engagement am 23. September 2016

Die Debatten über Flucht, Vertreibung und Migration haben in allen gesellschaftlichen Milieus an Intensität gewonnen und eine Welle der Unterstützung für Flüchtlinge als zivilgesellschaftliche Willkommenskultur erzeugt.

Eine zentrale Aufgabe für nationale und europäische Politik ist es, alle politischen, diplomatischen und ökonomischen Maßnahmen zu treffen, um zu verhindern, dass Menschen in den Krisen- und Kriegsgebieten dazu gezwungen sind, ihre Heimat, ihre Besitztümer und ihre Lebensverhältnisse zu verlassen.

Eine weitere zentrale Aufgabe der Politik ist die nachhaltige Integration von Flüchtlingen und Migranten. Ohne das Engagement der Zivilgesellschaft wird diese nicht zu realisieren sein.

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Wenn Sie sich an den Themen beteiligen möchten, schreiben Sie uns an aktionswoche@b-b-e.de.