Infoletter 3_2013

Liebe Leserinnen und Leser,

eine technische Umstellung hat den Versand dieses INFOLETTERS verzögert. Wir haben die Zeit jedoch nicht nutzlos verstreichen lassen und das Informationspaket weiter aktualisiert.

Zunächst sei aber noch einmal an eine „Sternstunde“ des freiwilligen Engagements erinnert:
Vor allem in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt, aber auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein entlang der Elbe hat eine neuerliche „Jahrhundertflut“ die Menschen in Stadt und Land schwer betroffen. Sie hat jedoch wiederum die überwältigende Kraft des freiwilligen Engagements in unserem Land gezeigt: Sowohl in den „Abwehrkämpfen“ gegen steigende Pegel und gefährdete Deiche als auch in der konkreten Hilfe bei der Bewältigung der Flutfolgen haben sich – häufig mobilisiert durch die „sozialen Medien“ – Zehntausende engagiert.

Bundespräsident Joachim Gauck, Schirmherr der Woche des bürgerschaftlichen Engagements, hat den vielen tausenden Helferinnen und Helfern, die sich für die Bewältigung der Katastrophe engagiert haben, ausdrücklich gedankt: zur Pressemeldung

Zudem haben die Stifter des Deutschen Engagementpreises in diesem Jahr Sonderpreise für Freiwilligen Einsatz während der Hochwasserkatastrophe ausgelobt.

Ich hoffe, wir haben Ihnen ein hilfreiches und informatives Paket geschnürt und wünsche eine ertragreiche Lektüre!

Ihr

HENNING FÜLLE

Redakteur INFOLETTER

 

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INHALT

Hinweis Europa-Nachrichten
1. Die Aktionswoche
2. Neue Ausgabe des Magazins
3. Veranstaltungen, Diskussionen, Materialien
4. Zu guter Letzt...

Hinweis auf die Europa-Nachrichten des BBE

Wir erlauben uns – im Vorjahr der Wahlen zum Europa-Parlament – auf die Newsletter Europa-Nachrichten des BBE hinzuweisen.

Als Anregung verlinken wir Ihnen hier einen Text von Conny Reuter mit dem Titel: "It's the Economy, Stupid! Krise und Herausforderungen für Sozialwirtschaft und Zivilgesellschaft in Europa" (Europa-Nachrichten Nr. 3 vom 30.04.2013).

Abonnieren können Sie den Newsletter hier.

1. Die Aktionswoche 2013

1.1 Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements, 10. bis 21. September 2013

Seit 2004 würdigt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) mit der bundesweiten Aktionswoche die Arbeit von mehr als 23 Millionen freiwillig Engagierten. „Engagement macht stark!“ ist das gemeinsame Motto aller Initiativen, Vereine, Verbände, staatlicher Institutionen und Unternehmen, die sich aktiv an der größten nationalen Freiwilligenoffensive beteiligen. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das ZDF ist offizieller Medienpartner. Weitere starke Partner 2013 sind der Malteser Hilfsdienst und der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter.

 

1.2. Aufruf zum Mitmachen

Als Startschuss der diesjährigen Kampagne wurde der Engagementkalender 2013 freigeschaltet. Dort können Veranstaltungen eingetragen werden, die im Rahmen der Aktionswoche 2013 stattfinden. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, Organisationen, staatliche Institutionen und Unternehmen sind herzlich eingeladen, auf ihre Freiwilligenprogramme, Projekte und Initiativen in Form von Text und Bild aufmerksam zu machen. Ob einen Tag der offenen Tür, eine Fachveranstaltung, einen Aktionstag, Lesungen, Workshops, freiwillige Arbeitseinsätze, Ausflüge, Sportveranstaltungen oder einfach einen Informationsstand – die Möglichkeiten der Teilnahme sind vielfältig, sofern die Aktion in den Zeitraum vom 09. - 29.09.2013 fällt.

Darüber hinaus lädt der Veranstaltungskalender ein, auf Entdeckungstour zu gehen: Man kann nach verschiedenen Kriterien wie Veranstaltungstitel, Datum, Ort oder Veranstalter gezielt nach Aktionen suchen oder nach Stichworten sortieren. Der Button „Engagierte gesucht!“ zeigt außerdem, an welchen Veranstaltungen man sich selbst aktiv beteiligen kann.

Seien auch Sie mit dabei! Aufruf zum Mitmachen

 

1.3 Auftaktveranstaltung: 10. September 2013 in der Mainzer Saatskanzlei

Am 10. September 2013 findet ab 13.00 Uhr in der Mainzer Staatskanzlei die Auftaktveranstaltung zur 9. Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer wird die Gäste begrüßen. Die Festrede hält der Mainzer Bischof Kardinal Lehmann.

Zur Pressemeldung sowie zum vollständigen und aktuellen Programm der Eröffnungsveranstaltung

 

1.4 Ökumenische Tagung zum Abschluss der diesjährigen Aktionswoche

Was wären unsere Kirchen, was wären Gesellschaft und Demokratie ohne ehrenamtliches Engagement? Nicht vorstellbar! Angesichts tiefgreifender sozialstaatlicher und kirchlicher Umbrüche wird der Ruf nach freiwilligem Einsatz immer vernehmbarer. Das Ehrenamt ist in aller Munde. Aber manchmal lässt gerade das auch aufhorchen. Denn ohne Frage ist ehrenamtliches Engagement in seiner Kreativität und Gestaltungskraft gerade in den gegenwärtigen Wandlungsprozessen von großer Bedeutung. Zugleich aber ist es in seiner Selbstbestimmtheit nicht funktionalisierbar, kein „Lückenbüßer“ angesichts notwendiger Sparmaßnahmen.

Aber welche Förderung und Kultur braucht Engagement, um sich heute entfalten zu können? Wie selbstverantwortet kann Engagement bei knapper werdenden Ressourcen sein? Wie müssen sich Kirchen und ihre Verbände verändern? Und welche Folgen haben die Veränderungen in Familie und Beruf, welche Konsequenzen hat der demographische Wandel für die Zukunft des Ehrenamtes? In Vorträgen, Podiumsgesprächen und Diskussionsforen werden diese und weitere zentrale Fragen mit Expertinnen und Experten aus Politik, Gesellschaft, Kirchen und Wirtschaft diskutiert und Positionen erarbeitet. Die Tagung richtet sich an Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden, Verbänden, Einrichtungen und Initiativen und hauptamtlich in diesen Bereichen der Engagementförderung Tätige sowie weitere am Thema Interessierte. Die Teilnehmenden können sich während der gesamten Veranstaltung auf einer Ideenbörse im Foyer des Maternushauses über Projekte ehrenamtlichen Engagements informieren.

Dritte Ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft
Gefordert und gefördert: Wie selbstbestimmt ist ehrenamtliches Engagement?

20. - 21. September 2013
Köln // Maternushaus

Zum Programm und zur Website der Tagung

Die Tagung wird veranstaltet von:
Evangelische Kirche Deutschlands, Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Deutsche Bischofskonferenz, Caritas, Diakonie Deutschlands, Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD), Konferenz kirchliche Werke und Verbände in der EKD (KKWV) und ist Bestandteil der Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

 

1.5 Das MOSAIK - Wer sind die 23 Millionen Engagierten?

Das Engagement-Mosaik ist ein Internet-Tool zur Sichtbarmachung der vielen Millionen Engagierten in Deutschland. Engagierte sind herzlich eingeladen, sich mit Namen, Organisation, einem Foto und einem kurzen Text zu ihrem Engagement ins Mosaik einzutragen. So sollen die engagierten Menschen, die sich hinter den vielfältigen freiwilligen Aktionen im gesamten Bundesgebiet verbergen und sich alltäglich engagieren, sichtbar gemacht werden. Der Zugang steht jedem offen.

Werden auch Sie Teil des Engagement-Mosaiks und zeigen Sie der Öffentlichkeit, wer die vielen Millionen Engagierten in Deutschland sind! Zum Mosaik

2. Neue Ausgabe des Magazins "engagement macht stark!"

Die neue Ausgabe des Magazins "engagement macht stark!" erscheint am 10. September!

Pünktlich zur Auftaktveranstaltung zur 9. Woche des bürgerschaftlichen Engagements am 10. September in der Mainzer Staatskanzlei wird die neue Ausgabe (2_2013) des Magazins „engagement macht stark!“ vorliegen.

Aus Anlass der Gastgeberschaft des Landes Rheinland-Pfalz für die diesjährige Auftaktveranstaltung wird das Heft mit einem eigenen Kapitel zur Engagementpolitik und -praxis in diesem Bundesland eröffnet: Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer, ihre Stellvertreterin und Wirtschaftsministerin sowie die Vorsitzende der Enquete-Kommission des Landtages zur Bürgerbeteiligung und weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft kommen zu Wort, ebenso wie die Partnerorganisationen der Aktionswoche, das ZDF, der Bundesverband der Anzeigenblätter und die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz e.V. (ZIRP).

Im zweiten Kapitel stellt die zuständige Bundesministerin Dr. Kristina Schröder die „Nationale Engagementstrategie“ des Bundes vor, gefolgt von Berichten aus den Ländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Baden-Württemberg, Hamburg und Thüringen.

Das dritte Kapitel bringt Beiträge zu „Trisektoralität und Engagementpraxis im kritischen Diskurs“, die ein breites Spektrum von Positionen und Praxisansätzen zum Ausbau von Freiwilligkeit, Engagement und Partizipation darstellen.

Zur Bestellung von kostenlosen Einzelexemplaren der gedruckten Ausgabe wenden Sie sich bitte per E-Mail an: katrin.winkler@b-b-e.de

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis sowie den Vorabdruck des Artikels von Ministerpräsidentin Malu Dreyer im neuen Magazin.

3. Veranstaltungen, Diskussionen, Materialien

3.1 Die Bundestagswahl steht vor der Tür!

3.1.1 Engagementpolitische Empfehlungen des BBE zur Bundestagswahl 2013

Am 22. September 2013 wird ein neuer Bundestag gewählt. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement schaut mit Spannung darauf, was die kommende Legislaturperiode engagementpolitisch bringen wird. Auf der Basis der engagementpolitischen Impulse, die bereits im vergangenen Jahr entwickelt wurden, hat das Bundesnetzwerk seine engagementpolitischen Empfehlungen für die Bundestagswahl 2013 entwickelt. Sie zeigen auf, welche Herausforderungen der aktuellen Engagementpolitik die gut 250 Mitglieder des Netzwerks identifiziert haben, und welche Möglichkeiten sie sehen ihnen zu begegnen.

 

3.1.2 Netzwerk Bürgerbeteiligung: "Bürgerbeteiligung ist der Motor einer starken partizipativen Demokratie"

Demokratiepolitische Agenda des Netzwerk Bürgerbeteiligung

Das Netzwerk Bürgerbeteiligung hat eine demokratiepolitische Agenda vorgelegt. Empfohlen wird die Einrichtung einer Enquete-Kommission des Bundestages zu Demokratie in der nächsten Legislaturperiode, die Förderung aufsuchender Formate der Partizipationsförderung auch für eher beteiligungsferne Gruppen, mehr Forschung ("Beteiligungssurvey"), eine gemeinsame nachhaltige Entwicklung von Engagement- und Partizipationsinfrastruktur und eine partizipationsorientierte Fortentwicklung der Planungspraxis. Das BBE ist an der Aufbaugruppe des Netzwerk Bürgerbeteiligung beteiligt. Das Netzwerk verbindet auf nationaler Ebene engagierte Personen und wird von der Stiftung MITARBEIT koordiniert.

Hier der vollständige Text

 

3.2 Politikfestival am 3. und 4. Oktober 2013 in Paretz bei Berlin - das BBE ist Partner!

Im schönen Paretz (Havelland, bei Berlin) findet zum Tag der Deutschen Einheit das erste deutsche Politikfestival am 3./4. Oktober statt.

Wir feiern unsere Demokratie!

Es ist unser Ziel, Lust auf politische Gestaltung zu machen und zu zeigen, dass jeder einzelne Bürger Einfluss haben kann, wenn er sich beteiligt und mit den richtigen Leuten zusammen arbeitet. Viele Bürger bringen mit der Parteiendemokratie Negatives in Verbindung. Begeisterung und politisches Engagement erscheinen als unauflöslicher Widerspruch. Politik geht aber auch anders! Das Gelingen unseres Gemeinwesens kann großen Spaß machen. Wer Menschen mag, sollte sich eigentlich auch gerne für das Zusammenleben von Menschen einsetzen - nichts anderes ist Aufgabe von Politik. Wir wollen Leidenschaft für die res publica, die öffentlichen Belange, wecken. Weiterlesen

Zum Programm und zur Website des Festivals

Das BBE auf dem Paretzer Politikfestival

Auf dem Festival ist auch das BBE vertreten: Neben einem Infotisch bietet es gemeinsam mit dem Netzwerk Bürgerbeteiligung einen Workshop zu Fragen der Engagement- und Demokratiepolitik an. Am Donnerstag, 3. Oktober 2013, 11.00 bis 12.00 Uhr: Hanns-Jörg Sippel (Vorstand der Stiftung Mitarbeit) und PD Dr. Ansgar Klein (Geschäftsführer des BBE) diskutieren die demokratie- und engagementpolitischen Impulspapiere der beiden Netzwerke zur Bundestagswahl.

BBE-Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein moderiert zudem einen Workshop mit den Mitgliederbeauftragten der Parteien zur Frage, wie die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in den Parteien verbessert werden kann: Do, 3. Oktober 2013, 17.30 Uhr: "Was erwarten NGO von Parteien zur Stärkung der Bürgergesellschaft?"

 

3.3. FIT in FAIR PLAY - Jugendkongress der Malteser gegen Mobbing und Gewalt, 13.-14. September 2013 in Köln

Schenkt man den zahlreichen Studien Aufmerksamkeit, so hat inzwischen schon fast jeder fünfte Schüler Erfahrungen mit Gewalt und/oder Mobbing gemacht und die Tendenz ist bedrohlich ansteigend. Ob im Schulalltag, beim Sport oder in der Freizeit, sei es verbal oder handgreiflich - jede Form von Gewalt hinterlässt Spuren, sichtbare und unsichtbare.

Die Problematik von Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt unter jungen Menschen hat zudem durch die neuen Kommunikationstechnologien der interaktiven Medien wie Internet, Handy & Co. eine neue Dimension erreicht. Gerade die Vernetzung verschiedener technologischer Equipments miteinander, wie z.B. Foto- oder Video-Handy und Internetkommunikation, bietet neue Tatorte für Phänomene wie Cybermobbing (engl. Cyberbullying). Denn im sogenannten Cyberspace ist ihre Ausübung ganz einfach: Innerhalb von Sekunden können die mit einem Smartphone aufgenommenen Bilder und Filmsequenzen, die das Belästigen oder sogar Verprügeln von Mitschülern zeigen, im Internet per E-Mail, über Chatrooms, Instant-Messaging oder Video-Portale Hunderttausenden von Internetnutzern zugänglich gemacht werden.

In dem seit dem Schuljahr 2009/2010 jährlich wiederkehrenden bundesweiten Schülerwettbewerb "Fit in FAIR PLAY" zeichnen die Malteser die besten und nachhaltigsten Schulprojekte gegen Mobbing und Gewalt aus und fördern in Jugendkongressen die Sensibilität der jungen Menschen für einen fairen, rücksichtsvollen und friedlichen Umgang im schulischen und außerschulischen Umfeld.

Nähere Informationen

 

3.4 Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" - Einsendeschluss ist der 27. September!

Zum 13. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in diesem Jahr den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" aus. Den Gewinnern winken Geldpreise im Wert von 2.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten im Land einzumischen; sie beginnt in der Familie, in der Schule, in der Freizeit. Das Bündnis will Einzelpersonen und Gruppen, die dort und anderswo das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen.

Anmeldungen sind noch bis zum 27. September möglich.

Das Formular zur Registrierung

Kontakt:
Cornelia Schmitz
Bundeszentrale für politische Bildung
Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
Friedrichstraße 50, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 254504 - 461
E-Mail: buendnis@bpb.bund.de

 

3.5 Brücken-Preis 2013 -  Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken in Kommunen und Zivilgesellschaft in Rheinland-Pfalz

Noch bis zum 16. September sind Vorschläge und Bewerbungen für den rheinland-pfälzischen "BRÜCKEN-PREIS" 2013 möglich.

Für die sechs mit jeweils 2.000 Euro dotierten Preise können Initiativen und Einzelpersonen vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben:

Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung
Staatskanzlei
Peter Altmeier Allee 1, 55116 Mainz

 

3.6 Zeitungsprojekt "Die AUFmacher - Bürger berichten, was vor Ort bewegt"

Die AUFmacher sind ein Projekt, in dem sich der Verein Jugendpresse e.V. aktiv für eine starke Zivilgesellschaft in ländlichen und strukturschwachen Regionen einsetzen. Durch den Aufbau von Bürgermedien in den Regionen Ludwigslust-Parchim und im Vogtlandkreis will die Jugendpresse, gefördert von dem Bundesinnenministerium im Rahmen des Programms "Zusammenhalt durch Teilhabe", mehr Bürgerbeteiligung schaffen.

Jugendpresse Deutschland e.V.
Bundesverband junger Medienmacher
Alt-Moabit 89, 10559 Berlin
Telefon: 030 / 39 40 525-00
E-Mail: buero@jugendpresse.de

www.jugendpresse.de

 

3.7 Fortsetzung der Veranstaltungsreihe "Impulse: Engagementkultur und Demokratie"

Die Reihe "Impulse: Engagementkultur und Demokratie" will den Blick auf den bislang wenig beachteten Übergangsbereich zwischen bürgerschaftlichem Engagement und der Arbeitsweise der demokratischen Institutionen lenken. Mit wissenschaftlicher Expertise und anhand praktischer Beispiele gilt es zu erkunden, was heute demokratische Legitimation politischer Entscheidungen in der Kommune bedeutet. Welchen Beitrag kann eine starke Kultur des Engagements und der politischen Beteiligung zu einer lebendigen kommunalen Demokratie leisten?

Die Veranstaltungsreihe, die bereits im vergangenen Winter begonnen hat, schafft ein Dialogforum für alle Engagierten aus Kommunen, Förderer zivilen Engagements und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Hier werden Wissen und Erfahrungen, Ideen und Meinungen, die die gesellschaftliche Entwicklung bereichern könnten, im Austausch mit Wissenschaftlern und Vertretern der Praxis diskutiert.

Die beiden letzten Veranstaltungen dieser Reihe finden am 11.09. und 09.10.2013 statt.

Der Veranstaltungsort: Schader-Forum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt
Ihr Ansprechpartner: Dr. Tobias Robischon
Schader-Stiftung, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt
Telefon 0 61 51 /17 59 - 12
E-Mail: robischon@schader-stiftung.de

Eine Veranstaltungsreihe der Schader-Stiftung, der Stiftung Mitarbeit und der Technischen Universität Darmstadt, Institut für Politikwissenschaft

 

3.8 Forum Unternehmenskooperation am 19. September 2013 in Potsdam

Soziale Kooperationen sind ein wichtiger Faktor für ein funktionierendes Gemeinwesen und können initiiert werden. Dafür gibt es gute Beispiele auch in Brandenburg. Seien auch Sie dabei: Engagierte Unternehmen, gemeinnützige Organisation, Politik, Verwaltung, Verbände und Wissenschaft sind herzlich eingeladen, im direkten Dialog von den vorhandenen Erfahrungen zu profitieren und neue soziale Kooperationen anzugehen.

Mit einem landesweiten Forum zum 10jährigen Jubiläum bietet der Runde Tisch am 19. September 2013 erneut Gelegenheit zum Austausch mit allen interessierten Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen über gute Beispiele und praktische Möglichkeiten der Kooperation von Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Staat im Land Brandenburg.

Mit einem kurzen Rückblick auf die Aktivitäten des Runden Tischs, einem Statement von Frau Ministerin Dr. Martina Münch (MBJS) und einem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Wilms (FH Brandenburg) sowie einer Diskussion mit den Unternehmen am Runden Tisch startet die Tagung in der IHK Potsdam. Interaktive Gruppen mit praktischen Impulsen von ExpertInnen und PraktikerInnen aus Brandenburg bieten am Nachmittag die Gelegenheit, Anregungen zu gewinnen, Konzepte und mögliche AustauschpartnerInnen kennen zu lernen.

Zur Anmeldung

www.upj-brandenburg.de

 

3.9 Picknick für Familien - Eine Aktion der Caritas

Im Rahmen der Solidaritätsinitiative der CARITAS hat die Caritas die Infrastruktur für eine große "PICKNICK-Aktion für Familien und Menschen die Zeit haben" bereit gestellt und ruft zur Beteiligung auf: "Neben Begegnung und Spaß gibt es die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen, was bei uns vor Ort besser werden kann."

Umfangreiche Möglichkeiten, ein solches Familienpicknick anzubieten, sich daran zu beteiligen oder einfach nur mitzumachen finden sich hier

 

3.10 Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung im Oktober/November 2013 - Anmeldung bis 10. Oktober!

Die Aktionswochen gegen Antisemitismus sind die bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus. Das Ziel dieser Initiative ist es, rund um den 9. November an vielen Orten gleichzeitig ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren, zu vernetzen und Diskussionen über verschiedene Facetten des Problems zu initiieren. Auch wenn der Bezugspunkt der 9. November ist, muss die Veranstaltung nicht zwangsläufig eine historische sein - im Gegenteil freuen sich die Veranstalter sehr über Veranstaltungen die (auch) den leider immer noch sehr aktuellen und gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland und Europa im Fokus haben.

Alle Initiativen, die sich an den Aktionswochen beteiligen wollen und mit auf das gemeinsame Aktionswochenplakat gedruckt werden möchten, sind aufgerufen, dies bis zum 10. Oktober mitzuteilen. Bitte auch dann, wenn noch nicht alle Rahmenbedingen der Veranstaltung stehen mit der man sich an den Aktionswochen beteiligen möchte.

E-Mail: jan.riebe@amadeu-antonio-stiftung.de

www.amadeu-antonio-stiftung.de

4. Zu guter Letzt...

4.1 ZEIT-Stiftung und ZEIT Verlagsgruppe suchen „Weltverbesserer“ - Anmeldeschluss am 1. Oktober 2013

Die ZEIT-Stiftung und die ZEIT Verlagsgruppe rufen zu einem großen Ideenwettbewerb für Engagement in Deutschland auf. Alle, die genug vom Lamentieren haben und selbst etwas auf die Beine stellen wollen, können sich mit ihren Konzepten als „Weltverbesserer“ bewerben.

ZEIT-Stiftung und ZEIT Verlagsgruppe suchen die beste Idee für ein Projekt, das die Welt ein bisschen besser macht. Alle guten Ideen sind gefragt, ganz gleich, ob es um die Verschönerung des Stadtviertels, die Förderung politischer Beteiligung oder gar die Revolution der Arbeitswelt geht. Gefragt ist alles, was Menschen hilft, den Zusammenhalt stärkt, die Lebensqualität erhöht.

Zur Jury gehören neben Giovanni di Lorenzo der Filmregisseur Fatih Akin, der Soziologe Heinz Bude, der Musiker Jan Delay, die Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke, die Politologin Christina Rau und die langjährige Präsidentin des Deutschen Städtetags, Petra Roth.

Die Preisträger werden Ende des Jahres gekürt. Die beste Projektidee erhält für ihre Umsetzung 25.000 Euro und Beratung von der ZEIT-Stiftung. Der zweite Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, der dritte mit 5.000 Euro.

Weitere Informationen

Bewerbungen gehen an: weltverbesserer@zeit-stiftung.de oder an ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Feldbrunnenstraße 56, 20148 Hamburg.
Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2013

 

4.2 CDU-Bundestagsabgeordneter Markus Grübel für eigenen Ausschuss zum Bürger-Engagement - Interview mit der Wochenzeitung "Das Parlament" vom 19.8.2013

Der Esslinger CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel fordert zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland einen eigenen Ausschuss im Bundestag. Bislang gibt es nur einen Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“, dessen Vorsitzender Grübel ist. Er sagte, die Relevanz des Themas ehrenamtlicher Aktivitäten sei „ gewachsen und gewiss nicht geringer als die vom Sport oder vom Tourismus, für die es seit langem eigene ständige Ausschüsse gibt, ohne dass sie ein direktes Pendant in Form eines eigenen Ministeriums haben“.

Das Interview im Wortlaut

 

4.3 Symposium „Verantwortung übernehmen“ zum Thema „Corporate Social Responsibility“, 7. bis 9. Mai 2014 in Mainz

Bereits jetzt kündigt die Diakonie Deutschland ein Symposium unter dem Titel „Verantwortung übernehmen“ zum Thema „Corporate Social Responsibility“ an, das die „Versicherer im Raum der Kirchen“ in Zusammenarbeit mit dem CSR-Kompetenzzentrum der Caritas und der Diakonie Deutschland vom 7. bis 9. Mai 2014 in Mainz veranstalten.

Verantwortlich handelnde Unternehmen definieren Erfolg nicht aus einer rein finanziellen Perspektive. Erfolg ist für sie ein Dreiklang aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Mit dieser gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung (engl. Corporate Social Responsibility) übernehmen sie Verantwortung für Mensch und Umwelt und reinvestieren Teile ihres wirtschaftlichen Erfolgs in die Gesellschaft.

CSR beginnt im eigenen Unternehmen u. a. beim Einkauf ökologischer und fair gehandelter Produkte, bei der Nachhaltigkeit angebotener Dienstleistungen und Waren sowie bei der Entwicklung und Umsetzung einer familien- und lebensphasenorientierten Personalpolitik.

Die Erwartung, verantwortlich, transparent und erfolgreich zu wirtschaften, ist nicht ausschließlich an gewerblich tätige Unternehmen gerichtet. Vor allem dann, wenn von Unternehmen verantwortliches Handeln in den drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales eingefordert wird, müssen und wollen auch Caritas und Diakonie mit eigenem Beispiel vorangehen.

Wie lassen sich CSR-Maßnahmen in die kirchliche Wohlfahrt integrieren? Welche gesellschaftlichen Erwartungen gibt es an Caritas und Diakonie in deren Rolle als Arbeitgeber, als Einsatzstelle für zahlreiche freiwillig Engagierte und als nachhaltiges Unternehmen? Welche politischen Instrumente werden für zukünftige Unternehmensentscheidungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit benötigt? Wie können zwischen Wirtschaft und kirchlichen Sozialverbänden im Rahmen von CSR-Kooperationen Partnerschaften auf Augenhöhe entstehen?

Diese und andere Fragen sollen mit Verantwortungs- und Entscheidungsträgern aus den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden und Wirtschaftsunternehmen thematisiert und diskutiert werden.
Symposium "Verantwortung übernehmen"
7. - 9. Mai 2014
Mainz / Erbacher Hof

Hrsg.: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
V.i.S.d.P.: PD Dr. Ansgar Klein
Infoletter-Redaktion: Dr. Henning Fülle, Dieter Rehwinkel
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
BBE Geschäftsstelle gGmbH - Team der Aktionswoche -
Michaelkirchstraße 17/18
10179 Berlin
Tel: +49 (030) 62980 - 120
Fax: +49 (030) 62980 - 9183
E-Mail: aktionswoche@b-b-e.de
www.engagement-macht-stark.de
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