Thementag "Unternehmensengagement und Sustainable Development Goals (SDG)" am 15. September 2017

15.09.2017

Das Team der Woche des bürgerschaftlichen Engagements hebt jährlich inhaltliche Schwerpunkte aus der großen Bandbreite des Engagements hervor. An speziellen Thementagen werden diese exemplarisch zusammen mit KooperationspartnerInnen und VeranstalterInnen beleuchtet und diskutiert.
Am 15. September fand in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) der dritte Thementag „Unternehmensengagement und Sustainable Development Goals (SDG)“ statt. Dieser widmete sich den von den Vereinten Nationen beschlossenen Zielen für nachhaltige Entwicklung – den Sustainable Development Goals, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen.
Seit der Formulierung der SDG im Jahr 2015 sind viele Ansätze und Initiativen zu deren Umsetzung entwickelt und vorgestellt worden. Erfolgsversprechend waren dabei vor allem jene Initiativen, bei denen durch die Zusammenführung von Unternehmens- und zivilgesellschaftlichem Engagement an der Erreichung gemeinsamer Ziele gearbeitet wurde.

Im Rahmen der gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisierten Veranstaltung „Wer soll´s richten?“ wurde gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele in Deutschland auf den Prüfstand gestellt. Kooperationsformen und Ansätze wurden sichtbar gemacht; über die notwendigen Umsetzungswege wurde heiß debattiert.

Ein Augenmerk der Veranstaltung lag auf der besonderen Verantwortung von Unternehmen bei der Umsetzung im Bereich „Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster“.

Es diskutierten Karin Kortmann von der GIZ, der Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Dr. Ansgar Klein, Andrea Fütterer vom Forum Fairer Handel, Jörg-Andreas Krüger vom WWF Deutschland, Peter Kusterer von IBM Deutschland, Johanna Balzer von Ethletic Berlin, Dipl.-Theol. Yvonne Zwick von der Geschäftsstelle Rat für Nachhaltige Entwicklung und Dr. Lale Akgün von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
Die Veranstaltung wurde von Jasson Jakovides moderiert.

„Die Umsetzung der SDG wird nur mit einer starken Zivilgesellschaft funktionieren. Das BBE als größtes trisektorales Netzwerk zu den Themen der Zivilgesellschaft in Deutschland fördert deshalb das Zusammenspiel von NGO´s, Unternehmen und Staat“, so BBE-Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein.

Die Leiterin der GIZ-Repräsentanz Berlin Karin Kortmann betonte, dass eine Umsetzung der SDGs nur möglich sei, wenn auch entwickelte Länder wie Deutschland es als ihre Aufgabe begreifen würden, zu der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in ihren jeweiligen Ländern beizutragen.