SONDER-INFOLETTER Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2017 | Unternehmensengagement und Sustainable Development Goals (SGD)

Liebe Engagierte,
Liebe Leserinnen und Leser,

der zweite Thementag der diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen Engagements widmet sich den von den Vereinten Nationen beschlossenen "Zielen für nachhaltige Entwicklung": Unternehmensengagement und Sustainable Development Goals (SDG). Am 15. September richten wir das Augenmerk auf Aktionen zu diesem Thema. Mit dieser Sonderausgabe unseres Kampagnen-Infoletters bieten wir Ihnen dazu Informationen und HIntergrundmaterialien an.

Im Rahmen der zentralen Veranstaltung des Thementags: Wer soll's richten? am 15. September 2017 in Berlin wollen wir Kooperationsformen und Ansätze sichtbar machen sowie über die notwendigen Umsetzungswege ins Gespräch zu kommen. Elena Tzara, Gründungs- und Vorstandsmitglied von foodsharing e.V., ist unsere Engagementbotschafterin zu diesem Themenschwerpunkt. Mit ihr hat die Redaktion unseres Publikationspartners, das Magazin "enorm" ein ausführliches Interview geführt.

Dies und die weiteren Hintergrundinformationen und Diskussionsbeiträge empfehlen wir Ihrer Aufmerksamkeit!

PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE

Dr. Henning Fülle, Redakteur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

INHALT

Der Thementag "Unternehmensengagement und Sustainable Development Goals", 15. September 2017
Welche Ziele? Agenda 2030 - Die SDG der Vereinten Nationen
"Wer soll's richten?" - Fachveranstaltung am 15. September 2017 in Berlin
Themenpartner der Aktionswoche: Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)
"Unser Lebensstil ist nicht tragbar" - enorm-Interview mit der Engagement-Botschafterin Elena Tzara
1,2 Millionen Euro Fairtrade
Start-Up Your Future - Gründungspartnerschaften. Pilotprojekt der Wirtschaftsjunioren Deutschlands (WJD)
Hühnerzucht und Eierhandel - Alnatura verzichtet auf Küken-Mord

Der Thementag Unternehmensengagement und Sustainable Development Goals, 15.September 2017

Seit der Formulierung der Sustainable Development Goals (SDGs) - Ziele nachhaltiger Entwicklung - im Jahr 2015 sind viele Ansätze und Initiativen zur Umsetzung der SDGs entwickelt und vorgestellt worden. Erfolgsversprechend sind dabei vor allem jene Initiativen, bei denen durch die Zusammenführung von Unternehmens- und zivilgesellschaftlichem Engagement an der Erreichung gemeinsamer Ziele gearbeitet wird. Dabei ergänzen sich die jeweiligen Kernkompetenzen der zivilgesellschaftlichen Akteure und der kleinen, mittleren bzw. großen Unternehmen partnerschaftlich – im besten Falle als Win-Win-Konstellation.

Damit erfordert nicht nur die direkte Umsetzung der SDGs sondern auch die Sicherstellung notwendiger Vorbedingungen, wie die Übersetzung der SDGs in neue bzw. veränderte gesellschaftliche Leitbilder die Entwicklung von intensiveren Kooperationskulturen zwischen den Sektoren.

In diesem Sinne laden wir im  Rahmen des Thementages dazu ein,

• Kooperationskultur zu stärken,

• good practices dazustellen,

• neue Kooperationsformen und Ansätze sichtbar zu machen,

• über die notwendigen Umsetzungswege ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Thementagsseite.

Welche Ziele? Agenda 2030 - Die SDG der Vereinten Nationen

Im September 2015 haben die Staats- und Regierungschefsauf dem UN-Gipfel in New York nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) verabschiedet. Die 17 Ziele der Agenda 2030 gehen weit über die Millenniumsentwicklungsziele, die Ende 2015 ausliefen, hinaus und richten sich gleichermaßen an alle Staaten der Weltgemeinschaft.

Bis 2030 sollen unter anderem Armut und Hunger besiegt werden, alle Kinder sollen zur Schule gehen können, Erde und Umwelt sollen geschützt, Ungleichheiten bekämpft werden und friedliche, gerechte und inklusive Gesellschaften entstehen. Einer der Schlüsselsätze lautet: "No one will be left behind - keiner wird zurückgelassen."

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"Wer soll's richten?" - Fachveranstaltung am 15. September 2017 in Berlin

Am Thementag, dem 15. September stehen bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung in Berlin Engagement-Aktionen und -Strategien vor allem aus dem Bereich des Unternehmensengagements im Zentrum, mit denen die Umsetzung der Strategien zum Erreichen der von den Vereinten Nationen erklärten "Ziele für nachhaltige Entwicklung" angestrebt wird.

Ein wesentliches Augenmerk der Veranstaltung liegt dabei auf der besonderen Verantwortung von Unternehmen bzw. Unternehmensengagement bei der Umsetzung der SDG im Bereich „Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster“ (Ziel 12)“.

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein!

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ANMELDUNG

Themenpartner der Aktionswoche: Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz)

Die GIZ: Zusammen Wirken Weltweit

Als Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und internationalen Bildungsarbeit engagieren wir uns weltweit für eine lebenswerte Zukunft. Wir haben mehr als 50 Jahre Erfahrung in unterschiedlichsten Feldern, von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über Energie- und Umweltthemen bis hin zur Förderung von Frieden und Sicherheit. Das vielfältige Know-how des Bundesunternehmens GIZ wird rund um den Globus nachgefragt – von der deutschen Bundesregierung, Institutionen der Europäischen Union, den Vereinten Nationen, der Privatwirtschaft und Regierungen anderer Länder. Wir kooperieren mit Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und wissenschaftlichen Institutionen und tragen so zu einem erfolgreichen Zusammenspiel von Entwicklungspolitik und weiteren Politik- und Handlungsfeldern bei. Unser Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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Interview mit der Engagement-Botschafterin Elena Tzara, foodsharing e.V., Köln

Unser Lebensstil ist nicht tragbar!

Mit ihrer Arbeit bei foodsharing e.V. in Köln hat sich Elena Tzara zum Ziel gesetzt, auf persönlicher Ebene Aufklärung, Umdenken und verantwortliches Handeln anzustoßen, darüber hinaus Menschen zu vernetzen und zum Austausch und Engagieren zu begeistern.
Foodsharing ist eine 2012 entstandene Initiative, die Lebensmittel "rettet", die man ansonsten weggeworfen hätte.

Das INTERVIEW finden Sie HIER

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1,2 Milliarden Euro Fairtrade

Über eine Milliarde Euro Umsatz waren es 2016, damit knacken die Produkte mit dem grünen Siegel nach Angaben von TransFair, dem Verein hinter der Fairtrade-Zertifizierung, einen neuen Rekord. Das Bewusstsein in der breiten Bevölkerung wächst und die Produkte sind endgültig im Supermarkt angekommen. Ein Plus von 18 Prozent zum Vorjahr, eine positive Entwicklung, auch wenn die Deutschen im europäischen Vergleich mit 13 Euro pro Kopf weit weniger Geld für Fairtrade-Produkte ausgeben, als beispielsweise die Schweizer mit ganzen 69 Euro.

Der ganze Artikel in "enorm"

Foto: Elias Shariff Falla Mardini via pixabay.com

Start-Up Your Future: Gründerpartnerschaften - Pilotprojekt der Wirtschaftsjunioren Deutschlands (WJD)

„Start-Up Your Future: Gründerpatenschaften“ ist ein neues Pilotprojekt der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) in Berlin-Brandenburg, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Ziel ist es, Geflüchtete in Berlin-Brandenburg durch die Vermittlung von Gründerpatenschaften mit Unternehmerinnen und Unternehmern im Gründungsprozess zu unterstützen und ihnen so die Selbständigkeit als Erwerbsoption zu eröffnen. Die Zusammenarbeit von Gründerpaten und Geflüchteten wird dabei über verschiedene Programmbausteine organisiert. Neben Mentorenschaften und Hospitationen gehören dazu auch die Möglichkeit einer gemeinsamen Team- und Tandemgründung und die Vorbereitung einer Unternehmensnachfolge durch den/die Geflüchtete/n.

Foto (WJD/Jens Schicke): Melanie Vogelbach, Bundesgeschäftsführerin der Wirtschaftsjunioren Deutschland, Bundesministerin Brigitte Zypries, Horst Wenske, Wirtschaftsjunior und Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland (v.l.n.r.)

Hühnerzucht und Eierhandel - Alnatura verzichtet auf Küken-Mord

Über 40 Millionen Küken sterben pro Jahr in Deutschland, weil sie einen Fehler haben: Sie sind männlich. Die Biohandelskette Alnatura möchte sich nun nicht mehr an diesem tierischen Massenmord beteiligen und engagiert sich damit insbesondere für das Ziel Nr. 12 der SDG: Responsible Consumtion and Production.

Den vollständigen Text finden Sie hier

Hrsg.: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
V.i.S.d.P.: PD Dr. Ansgar Klein
Infoletter-Redaktion: Dr. Henning Fülle, Dieter Rehwinkel
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
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