Zwischen den Vereinigten Staaten und Europa klafft ein immer tieferer Riss. Austritt aus dem Klimaabkommen, Kündigung des Atomdeals mit Iran, Einsetzen von Handelszöllen seitens der USA – in grundlegenden Fragen gibt es keine gemeinsame Linie, im Gegenteil. Bleiben die Vereinigten Staaten ein zentraler Verbündeter Europas oder ist mit den USA unter “America First”-Präsident Donald Trump keine stabile Partnerschaft möglich? Für europäische Kritiker Trumps ist der Fall klar: Das „postatlantische Zeitalter“ hat begonnen.

Europas Politik gegenüber Washington steckt in der Zwickmühle: Einerseits können die Europäer kaum auf die Supermacht USA verzichten; andererseits sieht sich die EU zunehmend genötigt, eine härtere Gangart gegen den langjährigen, engen Verbündeten einzuschlagen, z.B. im aktuellen Handelsstreit. Was steht auf dem Spiel und wie geht es weiter? Bietet die aktuelle transatlantische Krise nur Risiken oder auch Chancen? Wir diskutieren mit Expert/innen aus Europäischer Kommission, Europäischen Auswärtigen Dienst, Europäischen Parlament, Think-Tanks sowie der US-Botschaft und der NATO. Außerdem im Programm: Eine politisch-historische Stadtführung.

In der Seminargebühr sind Unterkunft und Verpflegung (HP) enthalten, die Fahrtkosten sind selbst zu tragen und zu organisieren. Anmeldeschluss ist der 25.07.2018.

 

Veranstaltet durch:

Verein zur Förderung politischen Handelns e.V.
Rathausgasse 11a
53111 Bonn

Ansprechperson


Laura Vollmann-Popovic
Telefon: 0228 9638551
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