Dr. Tobias Ernst

Digitale Bildung als "Changemaker" für Strukturen, Prozesse und Inhalte unserer Gesellschaft, insbesondere in Erziehung und Wissenschaft.

„Wir schaffen das“? Kiron gehört zu denen, die es geschafft haben. Was 2015 als Idee einer Flüchtlings-Uni begann, ist nun eine digitale Bildungsplattform mit 11.000 Studierenden.

Am Anfang war es eine Idee, entstanden aus den zahlreichen Initiativen im Sommer 2015, die sich um die Geflüchteten kümmerten: Wie wäre es, wenn die Menschen nicht zum Warten verdammt sind, sondern sofort anfangen könnten zu lernen? Kurse belegen, Deutsch lernen, bis ihr Aufenthaltsstatus geklärt ist, bis Zeugnisse aus dem Heimatland beschafft und anerkannt sind? Gerade die gut ausgebildeten Syrer, die anfangs kamen, suchten einen Einstieg.

Markus Kreßler und Vincent Zimmer hatten diese Idee einer Flüchtlingsuniversität. Mit einer Handvoll Ehrenamtlicher fingen sie an, auf der Suche nach einer halben Million Euro per Crowdfunding. Heute, fünf Jahre später, heißt ihre Idee Kiron Open Higher Education, hat 57 Mitarbeitende und Standorte in Berlin, Jordanien und dem Libanon. Und rund 11.000 Studierende überall auf der Welt.

Dr. Tobias Ernst, CEO von Kiron Open Higher Education gGmbH, erzählt anschaulich, welchen Impact digitale Bildung für unsere Gesellschaft hat und haben wird.
Kiron ist dafür eines der besten Beispiele in Deutschland, das zeigt, wie digitale Bildungsformate aktiv und flexibel auf gesellschaftliche Herausforderungen eingehen können. Zudem symbolisiert Kiron die Verzahnung von gesellschaftspolitischem Problembewusstsein und der sozial-unternehmerischen Lösungsfähigkeit.

Veranstaltet durch:

Hermann Ehlers Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel

Ansprechperson


Dr. Richard Nägler
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E-Mail: naeglerhermann-ehlersde