Rund 20 Freiwillige verschiedener Altersklassen sind dem Aufruf des LIFE-Projekts „Rhöner Bergwiesen“ gefolgt und haben am 14. September bei einer Pflanzaktion für den Goldenen Scheckenfalter mitgemacht. Bei bestem Wetter konnten dank der ehrenamtlichen Unterstützung an nur einem Tag über 1500 Pflanzen rund um die Wasserkuppe in die Erde gebracht werden. Mit dabei waren auch Kinder und Jugendliche des Fuldaer Kompetenzzentrums für Sprache und Erziehung.
Für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stand am Einsatztag zunächst eine Einführung über den seltenen Goldenen Scheckenfalter auf dem Programm. Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön trägt für die streng geschützte Art eine besondere Verantwortung. Denn außer rund um das Rote Moor in der Rhön kommt der hübsche kleine Schmetterling in Hessen sonst nur noch im Werra-Meißner-Kreis vor. Eine besonders vielversprechende Maßnahme zur Stützung der Rhöner Population, ist die Auspflanzung von „Teufelsabbiss“, der einzigen Wirtspflanze der Schmetterlingsraupen. Im Rahmen des Projekts wurden bisher über 13.000 Teufelsabbisse auf verschiedenen Flächen ausgepflanzt, um so genannte Trittsteinbiotope zu schaffen. Die Unterstützung durch Freiwillige ist bei den zeitintensiven Pflanzaktionen besonders wertvoll.
Nach kurzer Einweisung ging es in zwei Teams aus Freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die vorbereiteten Flächen zum Auspflanzen. Die Teilnehmenden waren hochmotiviert und mit viel Spaß bei der Sache, sodass die Arbeit schneller als geplant erledigt war. Als Dank für das tolle Engagement bekamen alle am Ende ihres Einsatzes ein kleines Biosphären-Paket überreicht.














