Auf dem Foto zu sehen sind (v. l. n. r.): Dr. Lilian Schwalb (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)), Vanessa Beyer, Engagement-Botschafterin 2026, Ronald Rauhe MdB (Staatsminister für Sport und Ehrenamt), Rainer Hub (Vorsitzender des BBE-Sprecher*innenrats) © Jörg Farys

Der Start ist gemacht: Staatsminister für Sport und Ehrenamt Ronald Rauhe und Rainer Hub, Vorsitzender des BBE-Sprecher*innenrats, haben in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin die 22. Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet. Guntram Wothly, Ehrenamtsbeauftragter der Thüringer Staatskanzlei, richtete ein Grußwort an die Teilnehmenden.

Anschließend diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft darüber, was Beteiligung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedeutet und wie Menschen ihre Ideen einbringen können.

Wie Engagement ganz konkret aussehen kann, zeigte „Dorf macht Oper“ aus Klein Leppin. Was vor mehr als 20 Jahren mit einer Idee begann, bringt heute jedes Jahr rund 120 Menschen aus der Region zusammen. Sie singen, spielen, bauen Bühnenbilder, nähen Kostüme, verkaufen Karten oder kümmern sich um das Operncafé. So entsteht jedes Jahr eine Oper, an der ein ganzes Dorf mitwirkt.

Engagement-Botschafterin 2026 Vanessa Beyer sprach über ihre Arbeit und darüber, warum junge ostdeutsche Stimmen im politischen Diskurs stärker gehört werden sollten. Zum Abschluss sprach Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger darüber, was Menschen miteinander verbindet.

Beim „Markt des Miteinanders“ kamen die Teilnehmenden anschließend ins Gespräch, stellten ihre Projekte vor und tauschten sich aus.

Jetzt geht die Woche richtig los: Vom 11. bis 20. September 2026 finden in ganz Deutschland tausende Aktionen statt. 
Partnerland der diesjährigen Woche ist der Freistaat Thüringen.

Bildergalerie: Impressionen vom Auftakt