Jörg Farys

Wie kann Engagement unsere Gesellschaft verbinden und Zukunft mitgestalten? Beim Zukunftsfestival 2026 in Halle brachte das BBE Perspektiven aus Politik, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen und setzte Impulse für den gemeinsamen Dialog.

Das Zukunftsfestival 2026 in Halle hat eindrücklich gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Politik, Kultur und Zivilgesellschaft für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft ist.

Als Partner war das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) mit einer eigenen interaktiven Session vertreten:
„Geteilte Zukunft, gelebtes Miteinander – Engagement zwischen Praxis, Politik und neuen Perspektiven“.

Im Zentrum stand der Austausch darüber, wie bürgerschaftliches Engagement gesellschaftliche Verbindungen stärkt, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt und Veränderungsprozesse vor Ort wie auch politisch mitgestaltet. Ebenso wurde diskutiert, welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.

Auf dem Podium kamen zusammen:

Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt
Vanessa Beyer, Engagement-Botschafterin 2026
Nicole Kleeb, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
Antje Valentin, Deutscher Musikrat
Dr. Lilian Schwalb, Geschäftsführerin des BBE (Moderation)

Im Gespräch mit dem Publikum wurde deutlich, dass Engagement vor allem dann Wirkung entfalten kann, wenn verlässliche Strukturen und planbare Förderung gegeben sind. Ebenso wichtig sind stabile Netzwerke sowie der direkte Einbezug praktischer Erfahrungen in politische Entscheidungsprozesse.

Gleichzeitig wurde einmal mehr sichtbar: Engagement trägt wesentlich dazu bei, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken – indem es Menschen über unterschiedliche Lebenswelten hinweg miteinander in Verbindung bringt und Räume für Dialog eröffnet.

Unser Dank gilt allen Beteiligten sowie den Veranstalterinnen – der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und der Stiftung Bürger für Bürger – für die gelungene Organisation und den offenen Rahmen.