PROJEKT DER WOCHE
Abgeordnetenwatch
"Bürger fragen - Politiker antworten" ist der Kern des Portals abgeordnetenwatch.de und bietet Bürger*innen einen direkten Draht zu den Abgeordneten und Kandidierenden. Der öffentliche Austausch schafft Transparenz und sorgt für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker*innen.
"Bürger fragen - Politiker antworten" ist der Kern des Portals abgeordnetenwatch.de und bietet Bürger*innen einen direkten Draht zu den Abgeordneten und Kandidierenden. Der öffentliche Austausch schafft Transparenz und sorgt für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker*innen.
Daneben werden auf abgeordnetenwatch.de das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten und ihre Nebentätigkeiten öffentlich. Derzeit können Abgeordnete im Deutschen Bundestag, zwölf Landesparlamenten sowie dem Europäischen Parlament öffentlich über abgeordnetenwatch.de befragt werden. Hinzu kommen die Direktkandidierenden im Vorfeld von Wahlen auf Bundes-, Landes und Europaebene.
Ein weiterer Schwerpunkt von abgeordnetenwatch.de ist die Recherche zu Themen wie Lobbyismus, Parteispenden oder Nebentätigkeiten, die in einem Blog veröffentlicht werden.
Für bundesweite Aufmerksamkeit sorgte 2015 eine erfolgreiche abgeordnetenwatch.de-Klage gegen den Deutschen Bundestag auf Offenlegung der Lobbykontakte der Fraktionen. In der Folge legte der Bundestag nicht nur eine Liste mit den Namen von 1.103 Interessenvertreter*innen vor, die über einen Zugang zum Bundestag verfügten, sondern verschärfte 2016 auch die Zugangsregeln für Lobbyisten.
Seit 2015 bringt abgeordnetenwatch.de im Rahmen von "PetitionPlus" Anliegen von Bürger*innen in die Parlamente. Erreicht eine Online-Petition an ein Parlament 100.000 Unterschriften sowie eine Mehrheit in einer repräsentativen Meinungsumfrage, bittet abgeordnetenwatch.de die Parlamentarier*innen um ihre Position zu dem Petitionsanliegen. Die Standpunkte der Abgeordneten werden archiviert und können so zum Wieder- oder Abwahlkriterium werden.
Betrieben wird abgeordnetenwatch.de von dem gemeinnützigen Parlamentwatch e.V., der sich vor allem durch einmalige und regelmäßige Spenden finanziert. 2011 wurde das Projekt mit dem Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises ausgezeichnet.














