PROJEKT DER WOCHE
Endstation Rechts
Endstation Rechts. wurde als eine gegen die NPD gerichtete Wahlinitiative im Landtagswahlkampf Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Nach dem Einzug der NPD in den Landtag Mecklenburg-Vorpommern wurde der offizielle Webauftritt ab Herbst 2006 zu einem Informationsportal über die Aktivitäten der NPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus weiterentwickelt.
Mit Hilfe von redaktionellen Texten und Videos berichtet „Endstation Rechts.“ tagesaktuell über Vorkommnisse rund um die NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die Kontakte der NPD in die gewaltbereite freie Neonaziszene des Landes sowie allgemein über Rechtsextremismus.
Die Organisation engagiert sich dafür, dass Menschen jeden Alters über die Gefahren des modernen Rechtsextremismus aufgeklärt werden und sich für eine selbstbewusste und fröhliche Demokratie engagieren.
2008 wurde im Rahmen von „Endstation Rechts.“ das satirische Modelabel Storch Heinar gegründet, was mit einer eigenen Kollektion den aktuellen Neonazi-Chic persifliert. Im Internet werden seither Kleidungsstücke mit humoristischen Anspielungen auf aktuelle rechtsextreme sowie historische nationalsozialistische Semiotik angeboten. Etwaige Erlöse aus dem Bekleidungsverkauf fließen in die redaktionelle Arbeit gegen Rechtsextremismus. „Storch Heinar ist die einzige wahre Nazi-Mode", sagt Mathias Brodkorb, einer der geistigen Väter des Vogels. Mit Julian Barlen und Robert Patejdl hatte er die Kunstfigur Heinar geschaffen mit dem Ziel: Die NPD in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag werfen - und draußen halten.
Storch Heinar ist inzwischen bundesweit bekannt als gelungene Initiative gegen die rechtsextreme Strategie, bei der Ansprache junger Menschen auf subtile Mittel wie Bekleidung oder Musik zu setzen.












