PROJEKT DER WOCHE

Trauerland e.V.

Wenn Kinder ihre Mutter, ihren Vater oder einen anderen geliebten Menschen verlieren, gerät ihre Lebenswelt ins Wanken. Nichts ist mehr so, wie es vorher war. Der gemeinnützige Verein Trauerland begleitet Kinder und Jugendliche durch ihre Trauer und bietet den betroffenen Familien umfangreiche Unterstützung in einer Zeit der Krise.

Wenn Kinder ihre Mutter, ihren Vater oder einen anderen geliebten Menschen verlieren, gerät ihre Lebenswelt ins Wanken. Nichts ist mehr so, wie es vorher war. Der gemeinnützige Verein Trauerland begleitet Kinder und Jugendliche durch ihre Trauer und bietet den betroffenen Familien umfangreiche Unterstützung in einer Zeit der Krise.

Nach einem Trauerfall müssen sich die Hinterbliebenen in einer neuen, schmerzhaften Situation zurechtfinden. Viele Kinder und Jugendliche brauchen auf diesem Weg Unterstützung – die sie bei Trauerland erfahren.

Das kostenfreie Hilfsangebot umfasst Trauergruppen für Kinder und Jugendliche, moderierte Angehörigengruppen, Trauertreffs für junge Erwachsene, Einzelberatungen und Kriseninterventionen in akuten Notlagen. Darüber hinaus gibt es eine telefonische Beratungs-Hotline für Ratsuchende und eine eigens für Kinder gestaltete, psychologisch betreute Internetseite, die Kindern einen altersgerechten medialen Zugang zu den Themen Tod und Trauer eröffnet.

Beate Alefeld-Gerges initiierte die Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche im Jahr 1999 mit 3 Kindern. Heute bietet der rein spendenfinanzierte Verein in 10 Kindertrauergruppen, zwei Jugendgruppen und einem Trauertreff für junge Erwachsene insgesamt 175 Plätze für trauernde Kinder und Jugendliche an. Die Kinder werden im Schnitt über einen Zeitraum von 2 Jahren begleitet. Insgesamt hat Trauerland bisher weit über 1.000 Kinder und Jugendliche auf ihren individuellen Trauerwegen begleitet.

An den Standorten in Bremen und Oldenburg engagieren sich neben 17 Mitarbeiter*innen rund 120 Menschen auf vielfältige Weise ehrenamtlich für den Verein. Namhafte Botschafter*innen wie Thomas Schaaf, Ina Müller oder Willi Weitzel geben dem Thema auch auf gesellschaftlicher Ebene eine prominente Stimme.